Schülerlabor zur Mechanik im Kontext Turnen
Hausarbeit von Timo Birkmeyer

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   Inhalt und Relevanz der Arbeit

Es hat sich gezeigt, dass für Schüler direkte Bezüge zu ihrer Erfahrungswelt motivierend sind, da Physik damit einen subjektiven Erklärungswert hat. Vor allem Mädchen interessieren sich weniger für die reine Wissenschaft Physik, aber mehr für Anwendungen bei Mensch und Natur, wobei es besonderes Interesse beim Bezug zum menschlichen Körper gibt. Die Bewegung des eigenen Körpers beim Turnen ist ein Beispiel, bei dem man nutzt, dass Sport eines der beliebtesten Schulfächer ist.

Herr Birkmeyer hat in seiner wissenschaftlichen Hausarbeit „Entwicklung eines Schülerlabors zur Mechanik im Kontext Turnen“, unter Berücksichtigung dieser Aspekte ein Schülerlabor zur Trendsportart Parkour konzipiert und dieses von vier Klassen an vier Tagen im Goethe-Schülerlabor Physik durchführen lassen.

In den ersten sechs Kapiteln wird der Hintergrund des entwickelten Schülerlabors aufgezeigt. Das siebte Kapitel ist eine Sachanalyse, wobei Laufen, Abspringen, Fliegen, Landen, Überschlagbewegungen, Schraubenbewegungen und sportarttypische Sprünge sowohl sportwissenschaftlich als auch physikalisch fundiert behandelt werden.

Der Hauptteil der Arbeit ist das Kapitel 8, in dem das Schülerlabor beschrieben wird. Bei allen Stationen werden fachlicher Hintergrund, die Ziele und das Vorgehen erläutert. Alle Messungen wurden selbst durchgeführt und werden vorgestellt.

   Download als pdf
Die vollständige wissenschaftliche Hausarbeit [Download als pdf, 4,4 MB]
   Bilder aus der Arbeit
Die Turnhocke: Der Schwerpunkt muss stark angehoben werden. Der Freerunningdash: Der Schwerpunkt wird weniger angehoben.
Der Parkourspeedvault: Der Schwerpunkt wird am wenigsten angehoben. Landung auf dem Boden nach Sprung aus 40 cm Höhe: Je länger die Landephase ist, desto kleiner die Kräfte.
   Veröffentlichung
 
BIRKMEYER, T.; OPFERMANN, L.; WILHELM, T.
Beispiele für Stöße im Sport 
In: Praxis der Naturwissenschaften – Physik in der Schule 65, Nr. 5, 2016, S. 13 - 17

  

| Prof. Dr. Thomas Wilhelm, Institut für Didaktik der Physik, Universität Frankfurt, Max-von-Laue-Str. 1, 60438 Frankfurt am Main |
| vorher: Didaktik der Physik, Universität Augsburg |
| ehemals: Lehrstuhl für Physik und ihre Didaktik, Universität Würzburg |
 
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